Hambacher Konferenz zur deutsch-französischen Zusammenarbeit in Grenzregionen

Credits: © Staatskanzlei RLP/ Martin Goldhahn
Credits: © Staatskanzlei RLP/ Martin Goldhahn

Bundesratspräsidentin Malu Dreyer und Europa-Staatsminister im Auswärtigen Amt, Michael Roth, haben am 6. April gemeinsam zur Hambacher Konferenz zur deutsch-französischen Zusammenarbeit eingeladen. Rund 250 hochrangige Teilnehmende aus beiden Ländern, darunter auch Eucor-Präsident Hans-Jochen Schiewer, diskutierten gemeinsam über das Thema  „Deutsch-Französische Zusammenarbeit in der Grenzregion – Ideenwerkstatt für Europa“.

Europa-Staatsminister Roth würdigte in diesem Kontext insbesondere Akteure der deutsch-französischen Kooperationen und ihre Rolle für ein zusammenwachsendes Europa. „Wenn wir in der EU […] wirklich dauerhaft erfolgreich sein wollen, müssen wir die Nationalisten und Populisten widerlegen. Nicht in Sonntagsreden, nicht in großen Manifesten, sondern indem wir konkret die Lebensbedingungen verbessern und vor allem in Arbeit und Bildung investieren“, sagte er in seiner Rede. Als positives Beispiel für grenzüberschreitende Kooperationen nannte er auch Eucor – The European Campus.

Anlässlich der Konferenz wurde eine gemeinsame Erklärung abgegeben.  „Die Hambacher Erklärung ist im Grunde ein großes Bekenntnis zu einem offenen solidarischen Europa“, berichtete Malu Dreyer in einem Interview mit dem SWR. Sie beinhalte auch einen Ausblick, dass genau an diesem Europa – einem Europa mit Grenzpendlern und Menschen, die grenzüberschreitende Ausbildungen und Studien wahrnehmen – weitergearbeitet werden soll.

Zum European Campus und anderen wegweisenden Hochschuleinrichtungen heißt es in der Erklärung: "Die Hochschulverbünde „Eucor – The European Campus“ am Oberrhein und „Universität der Großregion“ sind die wesentlichen Stützen unserer Hochschulkooperation im Grenzraum. [...] Wir unterstützen den weiteren Ausbau dieser Hochschulverbünde nachhaltig und werden auch den Zusammenschluss der technischen Hochschulen am Oberrhein unter TriRhenaTech unterstützend begleiten, ebenso wie die Kooperation der Informatikcluster an den Standorten Nancy und Metz."

Wann?

Montag, 10. April 2017 - 10:45

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