Soldaten außer Kontrolle? Militärunfälle in Frankreich und Deutschland: Vergleich und Verflechtung, 1920-1970

v.l.n.r.: Peter Itzen, Birgit Metzger, Anne Rasmussen (Credits: FRIAS)

Mit dem Anstieg westlich geführter militärischer Interventionen steigt die Aufmerksamkeit für die Verwundbarkeit des Militärs durch unerwünschte Ereignisse außerhalb der eigentlichen Kampfhandlungen. An erster Stelle stehen hierbei militärische Unfälle. Das gemeinsame Forschungsprojekt der Instituts of Advanced Studies der Universitäten Freiburg und Strasbourg, FRIAS und USIAS, untersucht aus historischer Perspektive militärische Unfälle als permanentes, aber variables Problem. Das Militär als wesentliche soziale Institution des 20. Jahrhunderts - sowohl in Kriegs- als auch in Friedenszeiten - wird dabei in einen breiten Zusammenhang gestellt. Das Forschungsprojekt betrachtet das Militär aus dem Blickwinkel einer „histoire croisée“ als spezielle soziale Sphäre, in der alle Arten von Unfällen vorkommen. Es bezieht sich auf Deutschland und Frankreich,  sowie deren militärische Interventionen und Interaktionen zwischen 1920 und 1970.

Realisierungszeitraum

2015 - 2017

Eucor-Partner

Universität Freiburg
Université de Strasbourg